Humor äußert sich in vielerlei Hinsicht. Manche mögen ihn derb, manche herb und wieder andere bevorzugen Wortwitze. Sie alle eint: Man fühlt sich besser, nachdem man lacht. Und so schwierig eine Situation auch scheint - Humor findet immer seinen Platz. Es gilt die Devise: Manchmal ist es einfacher, sich und das Leben nicht zu ernst zu nehmen. Auch, wenn das nicht immer einfach ist. Darum findest Du anbei ein paar ausgewählte Kabarett-Empfehlungen, die für Dich als Prostatakrebs-Betroffenen besonders amüsant sein könnte.
Am 3. November 2014 präsentierte Herbert Steinböck anlässlich des Weltmännertags passend zum Thema Prostatakrebs diverse Sketches aus seinem Soloprogramm "Bananensplitter". Im Anschluss moderierte Barbara Karlich eine Podiumsdiskussion, zu der sich neben Steinböck noch Univ.-Prof. Dr. Gero Kramer, Dr. Karl Dorfinger, Prim. Dr. Wolfgang Christian Loidl, Ekkehard Büchler, Christian Seidl und Jürgen Reischenböck gesellten und in etwas ernsterem Tonfall über Prostatakrebs und Männergesundheit unterhielten.
In ihrem Programm "Schwarzgeldklinik" widmete sich die österreichische Kabarettgruppe Heilbutt&Rosen bis 2022 dem Gesundheitswesen in unserem Land und adressiert in der urologischen Routineuntersuchung das Klischee einer typischen Urologin mit allem, was dazu gehört. Dabei verkörpert Theresia Haiger die genervte humorlose Urologin, während Helmut Vavra in die Rolle des Patienten schlüpft, der sich generell überfordert mit der Art seiner Urologin fühlt und gelegentlich hilflos dahinstammelt, weil er nicht weiß, wie er reagieren soll.
"Wenn du Mitte 40 bist und in deinem Leben noch nie einen Finger im Hintern gehabt hast, kannst du dich schon auch fragen, ob du alles richtig gemacht hast im Leben." In seinem Stand-Up-Fensehauftritt in Olafs Klub erzählt der noch recht junge Kommödiant Christoph Fritz in seiner typisch trockenen Art von seinen ersten Erfahrungen beim Urologen und stellt dabei zu seiner Überraschung fest, dass ihm die Prostata-Kontrolle besser gefällt als zu Beginn angenommen.
Nicht spezifisch auf die Urologie, als Patient kann man sich trotzdem sehr gut hineinversetzen. Martin Frank erzählt in seinem Stand-Up-Auftritt im Bayrischen Rundfunk von der Herausforderung, überhaupt - in egal welcher Ordination - als Patient aufgenommen zu werden.